Archiv der Kategorie: Herself!

Dosenbier.

Es gibt Clubs. Es gibt Kaschemmen.
Es gibt Fancy Shit. Es gibt Dosenbier.
Es gibt Elektro DJs. Es gibt schremmelige Punkbands. Weiterlesen

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Verschont mich doch bitte mit eurem mimimi.

Der Bekannte twittert, sein Tag sei im Eimer weil er die Bahn verpasst hat und die Nächste überfüllt sein wird. Die beste Freundin postet bereits Mittags das fünfte PETA-Video auf Facebook mit dem Vermerk, man solle sich mal in die Tiere hineinfühlen und dass Menschen Arschlöcher seien. Ein Autofahrer flucht weil einer dieser dämlichen Radfahrer vor ihm herzuckelt. Bergauf in einer Einbahnstraße. Auf einem Fixie. Ein alter Mann verscheucht Tauben weil es ihm „gegen den Strich geht, dass diese Drecksviecher die ganze Wiese im Park vollscheißen“. Und dann kommt noch die Kollegin und jammert weil sie in den Urlaub will. Dazu die zig drölfzig Tweets von Fremden, für die scheinbar auch wochentagunabhängig immer Montag ist.
Mimimi hier, mimimi dort. Mimimi nach dem Aufwachen, mimimi vor dem Einschlafen und dazwischen auch weil die Pommes in der Mittagspause nicht exakt 37 Grad hatten. Weiterlesen

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Ich bekomme ein Haus.

„Sabrina, wir müssen reden.“

„Okay, cool. Worüber?“

„Darüber, was passiert wenn deinem Vater und mir etwas zustößt.“

„Nein.“

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Eure Freundschaft überfordert mich.

Ich bin gerne alleine. Sehr sehr gerne. Ich kann mich am Besten leiden und meine Gesellschaft geht mir nicht auf die Nerven. Und am Wichtigsten: Ich kann mir nicht selbst Nachrichten schreiben oder mich selbst anrufen. Ich kann mir kein uninteressantes Zeug erzählen weil ich es selbst erlebe und es mich da schon anödet. Ich kann mir nicht selbst das Herz ausschütten und alles dramatisieren weil ich dabei war und es nichts bringen würde, mich mir selbst gegenüber nochmal hineinzusteigern und alles schlimmer zu machen als es ist. Weiterlesen

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„Eine von uns.“

Ich denke, beim Lesen meiner anderen Texte wird recht deutlich, dass ich Pärchenzeug ziemlich nüchtern und mit einer abfällig hochgezogenen Augenbraue betrachte.
Bisher ging das auch immer ganz fabelhaft, ich konnte meiner Abfälligkeit freien Lauf lassen und die Augen verdrehen, wo ich nur wollte. Wie gesagt, bisher. Mittlerweile bin ich in die Situation gerutscht, wo man überlegt, wie man Pärchenzeug handhaben möchte, wie das Gegenüber sowas wohl sieht. Weiterlesen

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Ohai, Rennrad.

Ich bin ein Fahrradmensch. Schon als Kind hatte ich riesigen Spaß daran, durch Wälder zu fahren und meine Mutter in Angst und Schrecken zu versetzen. Warum Gleiches nicht auch noch einmal mit Mitte Zwanzig tun?
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Neues Jahr, neues Glück.

Zweitausendreizehn ist mittlerweile fast vier Tage alt. Mir fehlt bereits jetzt sämtliche Energie dazu, anderen Personen allzu negativ gegenüber eingestellt zu sein obwohl es bereits genügend Anwärter gibt. Ich hoffe, das ist okay. Ich möchte mich nicht streiten, möchte einfach nur mit einem dämlichen Grinsen vor mir herdümpeln.
Bitte streitet mich nicht an, das würde diesen Plan zerstören. Weiterlesen

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Vorsätze oder so.

Wir haben Silvester. Normale Leute stellen da doch immer riesige Listen an Vorsätzen zusammen, die sie glatt im Neujahrskater wieder vergessen, oder? Ich versuche das jetzt auch mal.

Weniger beleidigt sein.
Oder zumindest kürzer. Oder den Personen, wegen denen ich beleidigt sein könnte, einfach noch mal eine zweite, dritte, vierte Chance geben. Bringt ja alles nichts und ist viel zu stressig und wenn man gute Dinge dieser Personen mit blöden aufwiegt, gewinnen doch meistens die Guten.

Weniger rummosern.
Beziehungsweise Dinge mal so hinnehmen, wie sie sind und das Beste aus ihnen rausholen. Auf blöden Parties weniger eine Schnute ziehen, sondern über die Begleitung freuen. Bei Regenwetter einfach mal die Gummistiefel anziehen und die Kapuze aufsetzen und in Pfützen springen. Sollte ja auch nicht so schwer sein…

Aufraffen.
Der wohl am Schwersten umsetzbare Vorsatz weil man ja ein Gewohnheitstier ist und ich eines der sehr trägen Gewohnheitstiere bin.

Nicht immer mit dem „Ich will ja nicht nerven.“ Gedanken allein auf dem Sofa hängen.
Und einfach mal Freunde fragen, was sie so treiben und sich dann anschließen. Generell sollte ich mich mal mehr um meine Freundschaften kümmern bevor sie verkümmern.

Die Ausreden-Kreativität zurückschrauben.
Und statt mir tolle Ausreden einfallen zu lassen einfach mal ganz klar Sorry, ich hab keine Lust. sagen. Geht ziemlich in die Richtung von „Ich will ja nicht nerven.“, allerdings heißt es hier „Ich will ja keinen irgendwie verletzen.“ Komische Angewohnheit. Andere sagen schließlich auch ganz offen, dass sie mal nen Abend für sich brauchen.

Mehr an sich glauben.
Ja, auch wenn ich sehr von mir selbst überzeugt bin, manchmal mangelt es mir am Glauben an mich selbst. Weniger Hmmjoa, meinste echt? Danke. und mehr Ja, doch. Das hab ich schon gut drauf. würde mir schon auch ganz gut stehen.

Mehr Zeit in das investieren, was einem Spaß macht.
Ich weiß gar nicht, wie lange ich mir schon vornehme mal endlich mit der Diana auf Tour zu gehen und mal wieder zu fotografieren. Oder unendlich viel Zeit in hübschen Cafés zu verbringen. Oder mal wieder den ganzen Abend neue Musik auf Bandcamp zu entdecken… was ich weiß: Es ist mal an der Zeit, das zu ändern.

Und natürlich die Standards:
Gesünder leben (ich höre die Tiefkühlpizza von der Kühltruhe aus laut lachen).
Den Job ordentlich durchziehen.
Weniger Alkohol (ich höre alles laut lachen).
Mehr Schlaf in Wochennächten.

Was 2013 auch kommen mag, die Hauptsache ist doch, zurückzublicken und nichts zu bereuen… auch wenn das Gesündeste, was man isst, das Salatblatt auf dem belegten Brötchen vom Billigbäcker ist.

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Kinoknutscher.

Ich teile Menschen gerne in Gruppen auf. Die Einen und eben die Anderen. Eine dieser Gruppen sind die Kinoknutscher.
Kinoknutscher sind Leute, die für den Wert einer 4-Zimmer Eigentumswohnung Kinotickets und den großen Eimer Popcorn im Menü mit einem Liter Cola kaufen, die sie zwar nicht schaffen aber hey: Sparmenü! und sich dann in einen der neuesten Top-Filme, die von coolen Zeitschriften als Top-Film ausgezeichnet wurden ins Kino setzen und was tun? Genau. Rumknutschen. Steckt ja schon im Namen.

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Jahresrückdings.

2012 ist tot, hoch lebe 2012.

Januar
Ich starte mein Jahr in Berlin. Ich hasse Berlin. Blöderweise wollte meine beste Freundin einen Tag vor Silvester hinziehen und ich hatte nichts Besseres zu tun als laut „Ich helfe dir!“ zu schreien. Neujahr endet im Berlin Linienbus, wo sich mein Sitznachbar in Bielefeld auf einen anderen Platz rettet.
Drei Tage später habe ich ein Vorstellungsgespräch für eine Stelle, auf die ich mich nur wegen meiner an Weihnachten nervenden Mutter beworben habe. Diese Stelle soll meine vorläufige, nicht vorhandene Lebensplanung in sichere Bahnen lenken.

Februar
Ich trete meinen neuen Job an und ergründe von nun an die dreckigen Abgründe des Internets. Als skupelloses SEO-Mädchen soll ab jetzt kein mieser Fashion- oder Beautyblog vor mir sicher sein.
Ich verbringe viel zu viel Zeit an der Friedberger Bushaltestelle „Hauptbahnhof“ und beschließe Mitte des Monats, mit der WG-Suche in Frankfurt zu beginnen. Bitte nun mit dem Neid beginnen: 2 Besichtigungen bis zur Zusage. Die Zusage bekomme ich, als ich oben auf dem Maintower stehe und meine neue Heimat mir zu Füßen liegt.

März
Mein erstes richtiges, selbst-verdientes Gehalt in galaktischer Höhe von „so viel Taschengeld habe ich in meiner ganzen Kindheit nicht bekommen“ geht für den Umzugswagen, die halbe Kaution und meine erste Miete drauf. Den Rest des Monats muss ich mit einem einzelnen Toastbrot überbrücken, bin aber sehr glücklich.

April
Das Wetter wird schöner und menschliche Wesen trauen sich aus ihren Häusern und sogar in meine Nähe. Man beschnuppert sich, findet sich ganz nett und freundet sich irgendwie an.
Mit meiner neuen, unglaublich arroganten und unfreundlichen Zahnärztin werden die letzten Ruinen meines Fahrradunfalls aus meinem Mund entfernt und all meine Beißerchen erstrahlen wie eh und je vor dem Unfall. Ein weiteres abgeschlossenes Friedberger Kapitel.
Im Job läuft es gut. Irgendwie kriege ich doch alles alleine auf die Reihe und meine Eltern hören auf, mich zurück nach Lüdenscheid holen zu wollen und spendieren mir neue Möbel. Als Dank bekommen sie neben dem Platz in meiner Brust auch einen repräsentativen Platz an der Wand.

Mai
Der Sommer steht vor der Tür, die Nächte sind warm und wie dafür gemacht mit dem Bro am Main zu sitzen und Bier zu trinken. In der Lieblingskneipe kennt man meine Bestellung und auch sonst habe ich mich sehr gut eingelebt.

Juni
Durch einen Aufruf bei Twitter, wer mit mir ins Museum* möchte, lerne ich Willi kennen. Willi mag Kuchen, ich mag backen. Wir verstehen uns. Willi soll von nun an mein neuer Kuchenabnehmer sein.
Oma feiert ihren 70. Geburtstag und ich unterhalte meine Follower mit Anekdoten aus der Kleinstadt, was meine Mutter dazu veranlasst, mich von nun an „Hast du schon wieder das Handy in der Hand?!“ zu nennen.
(*in hübscher Atmosphäre Wein trinken)

Juli
Ich stelle fest, dass man weniger mit den nackten Beinen am schwedischen Markus kleben bleibt wenn man sich ein Handtuch unterlegt. Meine Kollegen haben von nun an an jedem heißen Tag etwas zu lachen. Markus ist übrigens mein Bürostuhl.
Außerdem stelle ich fest, dass es auch Büromenschen gibt, mit denen man sogar nach Feierabend viel Zeit verbringen kann und dass dies sogar recht schön ist.

August
Ich trage meine Augenringe mittlerweile wie ein modisches Accessoire. Manchmal schon Dienstags. Zumindest nach einer durchmachten Montagnacht. Wüssten meine Eltern davon, mein Kinderzimmer wäre im Handumdrehen wieder ordentlich eingerichtet.
Das Midsummer Open-Air und die damit verbundene Zeitreise in meine Vergangenheit stehen an. Die beste Freundin im Schlepptau, wird die Kleinstadt unsicher gemacht und man lästert noch Monate später über uns.
Zurück in Frankfurt verbringt man einen langen Abend auf einer Picknickdecke unterm Sternenhimmel. Jeder sollte mal mehr lange Abende auf Picknickdecken unterm Sternenhimmel verbringen!

September
Ich habe meine Probezeit erfolgreich überstanden und bin von nun an vollwertiger Teil der arbeitenden Bevölkerung. Solange man sein innereres Kind weiterhin jeden Morgen in den Kindergarten schickt, ist das sogar gar nicht mal so schlimm.
Mutter feiert Geburtstag und ich bin mal wieder in Lüdenscheid. In der Dorfdisko merke ich, dass mich nichts hierher zurück zieht und ich denke ein weiteres Mal in diesem Jahr, dass ich so ziemlich alles richtig gemacht habe (zumindest alles, was es richtig zu machen gilt).

Oktober
Ich verbringe den ersten Urlaub des Jahres in Liverpool und lerne, dass auch englisches Bier schmecken kann solange man nur genug davon trinkt. Außerdem stelle ich fest, dass ich doch kein so unkomplizierter Gast bin, wie ich gedacht habe und dass in anderen Ländern wirklich andere Sitten herrschen.

November
Ich beginne mich an den Grund der durchmachten Nacht im August zu gewöhnen und merke, dass menschliche Nähe nichts Gefährliches ist. Auf diesen Schock hin müssen erstmal gefühlte 18 Bleche Brownies gebacken und mit Willi vermampft werden.
Im Job legt man einen ein-Jahres- und sogar einen drei-Jahres-Plan für mich fest. Man zeigt sich optimistisch, dass ich eines Tages in drei Jahren Aufgaben nicht nur vor mir her, sondern anderen Leuten zuschieben kann. Führungsposition Ahoi!

Dezember
Nach langer Zeit bezeichnet man mich mal wieder als Freundin und ich habe kein Problem damit, meine Bettdecke zu teilen obwohl ich sonst ein ziemlicher Bettdeckennazi bin. Sogar mein Essen teile ich. Vielleicht bin ich kaputt oder so, meine Eltern sagen jedoch, ich sähe prächtig aus.
Ich werde 25 und feier allein mit der Familie. Mama und Papa bleiben bis kurz nach Mitternacht wach, Geschenke gibt es aber erst am nächsten Morgen. Dies soll der beste und unstressigste Geburtstag sein, den ich in den letzten Jahren hatte.
Weihnachten tischt Oma viel zu viel gutes Essen auf und zwischen den Mahlzeiten bleibt keine Zeit, hungrig zu werden. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich jemals wieder hungrig sein kann.
Ich bekomme ein technisches Schnickschnackspielzeug geschenkt und Familienfotos werden von nun an nur noch mit dämlichen Gesichtern vor der Frontkamera gemacht.

2012 ist tot. Hoch lebe 2013!
Cheers.

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