Monatsarchiv: April 2013

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Ich kenne dich nicht. Wir sind uns einmal über den Weg gelaufen, zufällig. Peinlich berührt, hasserfüllt, ich weiß es nicht. Vielleicht beides. Verübeln kann ich Letzteres nicht. Ich habe dich auf Fotos gesehen. Eigentlich weiß ich nichts über dich außer dass wir eine Gemeinsamkeit haben. Und ich hatte mal die gleiche Haarfarbe wie du aber das ist vorbei. Ehrlich gesagt, möchte ich auch nichts über dich wissen. Ehrlich gesagt, das würde mich zerstören. Weiter noch als ich es manchmal bereits bin. Weiter noch als ich es war als wir uns über den Weg gelaufen sind. Ich möchte nicht wissen, dass du sicherlich ganz nett bist. Wenn ich ehrlich bin glaube ich sogar, dass du nett bist. Wenn ich ehrlich bin, möchte ich trotzdem nicht wissen, ob du es bist oder ob du vielleicht doch ein Monster bist. Mein persönliches Monster bist du. Eins von den unter-dem-Bett Monstern. Eins, das in ruhigen Minuten hervor kommt und einen vorwurfsvoll anstarrt. Das tust du nämlich in meinem Kopf. Und ja, in diesen Momenten fühle ich mich scheiße. Ich weiß nicht, wie das für dich ist, möchte es aber auch nicht wissen. Wäre ich an deiner Stelle hätte ich auch aus jeder Pore puren Hass ausgestrahlt als wir uns sahen. Ich weiß trotzdem nicht, ob es wirklich so war. Es fühlte sich jedoch so an, als wärst du 18 Dementoren stark und ich Dudley. Genauso blöd, genauso fett. Der Nichtsnutz, der bekommen hat, was er nicht verdient. Vielleicht siehst du das nicht so, ich würde es so sehen.

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Verschont mich doch bitte mit eurem mimimi.

Der Bekannte twittert, sein Tag sei im Eimer weil er die Bahn verpasst hat und die Nächste überfüllt sein wird. Die beste Freundin postet bereits Mittags das fünfte PETA-Video auf Facebook mit dem Vermerk, man solle sich mal in die Tiere hineinfühlen und dass Menschen Arschlöcher seien. Ein Autofahrer flucht weil einer dieser dämlichen Radfahrer vor ihm herzuckelt. Bergauf in einer Einbahnstraße. Auf einem Fixie. Ein alter Mann verscheucht Tauben weil es ihm „gegen den Strich geht, dass diese Drecksviecher die ganze Wiese im Park vollscheißen“. Und dann kommt noch die Kollegin und jammert weil sie in den Urlaub will. Dazu die zig drölfzig Tweets von Fremden, für die scheinbar auch wochentagunabhängig immer Montag ist.
Mimimi hier, mimimi dort. Mimimi nach dem Aufwachen, mimimi vor dem Einschlafen und dazwischen auch weil die Pommes in der Mittagspause nicht exakt 37 Grad hatten. Weiterlesen

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Need to kill me?

Easy, just drown me in the mainstream.

Mainstream. Mein Freund, der Mainstream…
Gestern war ich auf einem Konzert. Einem Konzert der Evening Hymns. Meinem dritten Konzert der Evening Hymns seit September letzen Jahres. Man könnte also sagen, ich mag die Evening Hymns sehr. Ich kenne sie nun auch schon etwas länger und habe ich ihnen bereits mehrere Plätze in diesem Blog eingeräumt.
Dead Deer bereitet mir nach wie vor eine Gänsehaut, Family Tree treibt mir Tränchen in die Augen.
Gleiches gestern Abend. Es war ein wirklich schönes Konzert. Die beste Investition, die ich gestern Abend hätte tätigen können und getätigt habe. Und trotzdem dachte ich kurz darüber nach, mich zukünftig konzerttechnisch von den Evening Hymns zu verabschieden.
Warum das?
Ganz einfach. Mich regen die ganzen Musiknulpen auf, die mittlerweile auch auf den Evening Hymns Stream aufgesprungen sind. Wären gestern nur zehn Personen mehr im Raum gewesen, hätte dies meinen Abend ruiniert. Ich mag es nicht wenn Bands, die ich im Kleinen für mich entdeckt habe plötzlich groß werden. Ich mag es nicht zu sehen, wer diese Bands sonst noch mag. Ich liebe Live-Musik aber sogenannte Fans halte ich nicht aus. Weiterlesen

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100. In Worten: Einhundert.

Mein einhundertster Beitrag in diesem beschaulichen Blog. Um meine Gedankenkotze nicht zu sehr abzufeiern, möchte ich diesem Internet meine Liebe erklären.
Internet, du bist toll weil du mir monatlich meine Miete bezahlst.
Aber viel mehr mag ich dich weil du so komische Kauzens wie mich mit anderen komischen Kauzens verbindest und mir dadurch zeigt, dass ich nicht allein an der Spitze der Evolution stehe während andere Leute noch mit ihren Teelichtern in der IKEA Kassenschlange verdümpeln.
Dafür mag ich dich.
Und für Fotos von Angora-Häschen.

Nein, eigentlich nur für Fotos von Angora-Häschen. Der Rest ist mir egal.

The Internet is for Angora-Häschen!

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