So viele neue Alben, so wenige Ohren.

Ich arbeite. Momentan arbeite ich sehr viel. Häufig länger als meine vertraglich fest gesetzten acht Stunden am Tag. Das macht mir nicht viel aus. Was es mir jedoch ausmacht ist, dass ich oftmals keine Zeit und keinen Nerv habe, stundenlang durch dieses Internet zu stöbern und neue Musik oder neue Bands zu entdecken.
Während es in der Zeit vor meinem 9 to unendlich Job meine hauptsächliche Praktikumsaufgabe war, coole Medienprodukte (in meinem Fall Musik) zu rezensieren, bin ich im Moment froh, wenn morgens im Radio mal ein Lied aus der immer gleichen Dauerschleife ausbricht, wenn sie mal die Stones statt die Beach Boys spielen.

Auf jeden Fall habe ich mir heute mal wieder Zeit genommen. Zeit für Muchacho von Phosphorescent. Zeit für das Album, auf das ich seit Bekanntgabe Anfang Dezember warte. Zeit für den Sänger, für den ich extra nach der re:publica noch ein paar Tage im verhassten Berlin bleibe weil er nicht in Frankfurt spielt.
Die Zeit hat sich gelohnt. Auch der immer wieder abbrechende Stream… nein, der nicht. Der könnte einfach mal so laufen, wie er sollte.

Muchacho.

Neben diesen schönen neuen Musikdingen habe ich heute erfahren, dass Jason Molina gestorben ist. Normalerweise bin ich immer Diejenige, die über Diejenigen motzt, die um tote Künstler jammern.
Ich möchte auch nicht jammern aber es hat mir ein flaues Gefühl im Magen bereitet. Jason Molina ist ein großer Teil der Post-New York Zeit und seine Musik begleitet mich nun seit knapp 3 Jahren.

Mach’s gut, Captain Badass.

Jason Molina

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