Vorsätze oder so.

Wir haben Silvester. Normale Leute stellen da doch immer riesige Listen an Vorsätzen zusammen, die sie glatt im Neujahrskater wieder vergessen, oder? Ich versuche das jetzt auch mal.

Weniger beleidigt sein.
Oder zumindest kürzer. Oder den Personen, wegen denen ich beleidigt sein könnte, einfach noch mal eine zweite, dritte, vierte Chance geben. Bringt ja alles nichts und ist viel zu stressig und wenn man gute Dinge dieser Personen mit blöden aufwiegt, gewinnen doch meistens die Guten.

Weniger rummosern.
Beziehungsweise Dinge mal so hinnehmen, wie sie sind und das Beste aus ihnen rausholen. Auf blöden Parties weniger eine Schnute ziehen, sondern über die Begleitung freuen. Bei Regenwetter einfach mal die Gummistiefel anziehen und die Kapuze aufsetzen und in Pfützen springen. Sollte ja auch nicht so schwer sein…

Aufraffen.
Der wohl am Schwersten umsetzbare Vorsatz weil man ja ein Gewohnheitstier ist und ich eines der sehr trägen Gewohnheitstiere bin.

Nicht immer mit dem „Ich will ja nicht nerven.“ Gedanken allein auf dem Sofa hängen.
Und einfach mal Freunde fragen, was sie so treiben und sich dann anschließen. Generell sollte ich mich mal mehr um meine Freundschaften kümmern bevor sie verkümmern.

Die Ausreden-Kreativität zurückschrauben.
Und statt mir tolle Ausreden einfallen zu lassen einfach mal ganz klar Sorry, ich hab keine Lust. sagen. Geht ziemlich in die Richtung von „Ich will ja nicht nerven.“, allerdings heißt es hier „Ich will ja keinen irgendwie verletzen.“ Komische Angewohnheit. Andere sagen schließlich auch ganz offen, dass sie mal nen Abend für sich brauchen.

Mehr an sich glauben.
Ja, auch wenn ich sehr von mir selbst überzeugt bin, manchmal mangelt es mir am Glauben an mich selbst. Weniger Hmmjoa, meinste echt? Danke. und mehr Ja, doch. Das hab ich schon gut drauf. würde mir schon auch ganz gut stehen.

Mehr Zeit in das investieren, was einem Spaß macht.
Ich weiß gar nicht, wie lange ich mir schon vornehme mal endlich mit der Diana auf Tour zu gehen und mal wieder zu fotografieren. Oder unendlich viel Zeit in hübschen Cafés zu verbringen. Oder mal wieder den ganzen Abend neue Musik auf Bandcamp zu entdecken… was ich weiß: Es ist mal an der Zeit, das zu ändern.

Und natürlich die Standards:
Gesünder leben (ich höre die Tiefkühlpizza von der Kühltruhe aus laut lachen).
Den Job ordentlich durchziehen.
Weniger Alkohol (ich höre alles laut lachen).
Mehr Schlaf in Wochennächten.

Was 2013 auch kommen mag, die Hauptsache ist doch, zurückzublicken und nichts zu bereuen… auch wenn das Gesündeste, was man isst, das Salatblatt auf dem belegten Brötchen vom Billigbäcker ist.

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