Entscheidungen.

Wir alle kennen sie. Kleine und auch große Entscheidungen.
Welches Brötchen esse ich zum Frühstück? Noch einen Kaffee oder erst mal eine kleine Pause? Wohin soll es Abends gehen? Und so weiter und so weiter. Entscheidungen können ganz banal oder auch fies sein. In jedem Fall ziehen sie eine gewisse Befriedigung oder Enttäuschung mit sich.
Entscheidungen begleiten einen das Leben lang. Was ist deine Lieblingsfarbe? Wer ist dein Lieblingsgrundschulfreund? Gehen wir nach der Schule in die Stadt? Alles ganz normal. Impulsive Antworten. Dunkelrot, Du natürlich, Klar gehen wir in die Stadt. Ganz simpel. Impulsive Antworten. Kein Bauchgefühl, einfach aus einer Situation raus. Kindliche Naivität.
Die richtig wichtigen Entscheidungen kommen später.
Wähle ich den verhassten Französischkurs weil ich mein Abi machen möchte? Gehe ich für ein Praktikum ins Ausland obwohl ich erst 17 bin? Welcher Studiengang? Wo möchte ich mal hin? Schon etwas schwerer aber alles noch machbar.

Meine wichtigsten Entscheidungen bisher beruhten alle irgendwie auf meinem Bauchgefühl. Das kommt ja noch hinzu.
Pro- und Contra Listen, sachlich-nüchterne Betrachtungsweisen, das Was ist strategisch besser? und eben dieses Dingen mit dem Bauchgefühl.
Wie gesagt, meine Wichtigsten entstanden alle aus dem Bauch heraus: Die Entscheidung, kurz vor dem Abi ein Jahr zu wiederholen, ganz spontan. Die Entscheidung, nach New York zu gehen, nach Singapur zu gehen. Alles aus dem Bauch heraus. Ich glaube, richtige Argumente habe ich nur in Deutschklausuren gesammelt. Die Entscheidung, das mit dem langjährigen Jungen „einfach so wegzuwerfen“… Zackbumm. Bauchgefühl. Nicht auf das Studium aufzubauen und Geld zu verdienen. Bauch. In die Stadt zu ziehen, mein Leben weit weg von alten Freunden und Familie aufzubauen, alles war dieser Punkt hinter dem Bauchnabel Schuld.
Habe ich etwas davon bereut? Nein. Habe ich mich jemals unwohl damit gefühlt? Nein. Möchte ich es heute anders machen? Absolut nicht.
Bei zukünftigen „großen“ Entscheidungen werde ich wohl weiterhin das ein oder andere Stück Schokolade essen und auf meinen Bauch hören. Es wird schon irgendwie richtig sein.

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