Monatsarchiv: Mai 2012

Hoffnung.

Die gute alte Hoffnung. Sie stirbt zuletzt, sagt man ihr nach. Aber auch, wenn man zuletzt stirbt: man stirbt. Wann ist dieses zuletzt? Ist zuletzt ein definierter Zeitpunkt oder braucht zuletzt einen Auslöser? Kommt zuletzt plötzlich oder in Häppchen? Hejejej. Hoffnung ey, du bist aber auch ein verzwicktes Dingen! Weiterlesen

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Das Größte.

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Zerbrechlich.

Dienstag, der Zweiundzwanzigste Mai Zweitausendzwölf. Irgendwo in Berlin Kreuzberg betrat ich den Privatclub, kaufte mir ein Astra für unschlagbare Zwei Fünfzig und plötzlich stand Mike Hadreas vor mir. Mike Hadreas, der Sänger von Perfume Genius. Der Perfume Genius um genau zu sein. Einen halben Meter von mir weg. Auf der Bühne stand gerade Cat le Bon (sehr bezaubernd) und sang sich die Gefühle aus dem Körper, was jedoch nichts im Vergleich zu Perfume Genius war.
Also, Mike Hadreas stand also dort. In der Hand ein Heißgetränk, ich tippe auf Tee. Drei Heißgetränkpappbecher, damit er sich nicht die Finger verbrennt. Klein und zerbrechlich wirkte er. Wie man ihn aus seinen Videos und Interviews kennt. Also stand er dort in dieser Menschenmasse, neben ihm sein Partner und er machte nicht den Eindruck, sich zwischen den ganzen Leuten wohl zu fühlen. Wie gesagt, er wirkte zerbrechlich. Wie Porzellan, wie ein Schmetterlingsflügel (ooh, kitschig). Er wirkte zart.
Gleiches als er endlich die Bühne bestieg. Dieser zerbrechliche Mensch mit dem emotionalen Feuerwerk in der Stimme. Ich habe noch nie ein komplettes Konzert mit den Tränen gekämpft. Ich habe noch nie so häufig auf einem Konzert in mich hinein gelächelt, weil ich so gerührt war. Ich habe während eines Konzertes noch nie so viel über mich selbst nachgedacht. Ich habe niemals nach einem Konzert das Gefühl gehabt, meinen Weltschmerz in Wein zu ertränken.

Ich habe noch nie gesagt, „das war das schönste Konzert auf dem ich jemals war“ aber wer es bei Vierzig Grad Raumtemperatur schafft, mir eine Gänsehaut zu verpassen, der hat es sich verdient.

Perfume Genius. Liebe.

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Hallo Berlin.

Berlin, ich verstehe nicht, warum man dich so hyped. Sorry. Ich verstehe nicht, warum es so viele meiner Freunde herzieht. Ich verstehe nicht, warum du das Mekka Deutschlands sein sollst. Ganz ehrlich, so geil wie dich alle finden bist du nämlich gar nicht. Berlin, du bist laut, dreckig, grau und viel zu groß. Du bist der Pöbler unter den Städten in denen ich bisher gewohnt habe. Du bist der auf Krawall getrimmte Trinker zwischen all den anderen schönen Orten. Weiterlesen

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Sehr geehrte DJs in den Kaschemmen dieser Welt,

es ist mir relativ egal, dass ihr keine Juke-Box seid.
Wärt ihr eine, würde ich dafür sorgen, dass ihr gute Musik auflegt. Nicht immer diese Mischung aus Killing in the Name of, Nirvana, den Strokes, Mando Diao, den White Stripes und diesem ganzen anderen Kram, zu dem ich schon mit 15 in der Dorfdisko meines Vertrauens abgespackt bin. Wenn ihr euch schon als DJ seht, dann könntet ihr auch Meinungsbildner werden und verdammt noch mal endlich anfangen, gute Musik aufzulegen!
Danke.
Mit freundlichen Grüßen,
ich.

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Defniniere Zufriedenheit.

Eines vorneweg: Ich bin großer Fan des mimimi. Ganz großer. Mein Freundeskreis hat durch mich mimimi adaptiert und es wird mittlerweile fröhlich in die Welt hinausgetragen. Weiterlesen

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